Am 8. Oktober 1978 stieg ein Kanadier namens William Dyson am O’Hare-Flughafen in Chicago aus einem Flugzeug und passierte ohne Probleme die Zoll- und Einreisekontrollen.
Zwei Tage später hörte William Dyson auf zu existieren.
Dysons Identität war eine Erfindung des KGB, nur erschaffen, um einen ihrer Rekruten in die USA einzuschleusen.
Der Plan ging auf und ein junger, ehrgeiziger Agent aus der DDR begann ein neues Leben. Sein neuer Name: Jack Barsky.
Ein Jahrzehnt lang arbeitete er unentdeckt undercover im Kalten Krieg und führte zahlreiche Geheimoperationen aus, bis sich seine Loyalität plötzlich auf überraschende Weise änderte und alles in Frage stellte, an das er geglaubt hatte.
„Der falsche Amerikaner“ ist seine Biografie, enthüllt die Geheimnisse eines Mannes ohne Heimatland und erzählt eine Geschichte voller herzzerreißender Entscheidungen, schockierendem Verrat und von einem Doppelleben, das Barsky jahrelang führte, ohne enttarnt zu werden.
Gott hört Gebet
Theodor Zöckler (1867–1949) war evangelischer Pfarrer in Stanislau, Ostgalizien, einem Gebiet, das heute zur Westukraine gehört. Dort hatten sich im 19. Jahrhundert viele evangelische Deutsche angesiedelt, die einer geistlichen Betreuung und Begleitung bedurften. Durch Zöcklers Anstoß unter gemeinsamer Leitung mit seiner Frau Lillie entstand ab 1890 ein Glaubenswerk, das aller Beachtung wert ist. Bischof Otto