Die Frage, die mich von Anfang an in meiner Arbeit als Seelsorger am meisten bewegte, lautete: Was kann ich tun, um glaubensferne Menschen auf Jesus aufmerksam zu machen und sie zu ihm hinzubegleiten?
Meine Antwort präsentiere ich in dem Buch „Zuhören und verstehen“. Es ist vor allem für Christen gedacht, die in ihrem Lebensumfeld mit Menschen zu tun haben, die dem Glauben an Jesus fernstehen und gleichzeitig bei ihnen Rat und seelsorgerische Hilfe suchen.
Doch wie geht das? Wie kann ich als Christ Menschen, die dem Glauben fernstehen, seelsorgerisch begleiten?
Im Kern besteht das Konzept aus fünf Schritten bzw. Aspekten:
1. Hören 2. Begleiten 3. Verstehen 4. Strukturieren und 5. Jesus bekennen.
Jeder der fünf Schritte baut auf dem vorhergehenden Schritt auf.

Von Jesus reden
Mit anderen über Jesus reden? Bitte nicht! – So denken viele, wenn es um persönliche Evangelisation geht. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass man mit unangenehmen Reaktionen rechnen muss, wenn man mit anderen über Jesus spricht. Der christliche Glaube ist in unserer Gesellschaft einfach längst nicht mehr allgemein akzeptiert. Doch was wir dabei nicht bedenken,

