1992 im Hochtaunus: Der 19-jährige Jens Montag begleitet seinen 86-jährigen Großvater auf einer Urlaubsreise. Der alte Mann möchte auf seine letzten Tage unbedingt an den Ort zurückkehren, der ihn während des 2. Weltkriegs so geprägt hat. Für Jens ist die Geschichte seines Großvaters ein großes Geheimnis.
Was hat das kleine Dörfchen Erlbruch damit zu tun? Und welche Rolle spielte der alte, stillgelegte Tunnel nahe des Dörfchens im Leben seines Großvaters?
Nach und nach erfährt Jens die ungeheuerliche Wahrheit im Schatten des Tunnels, die das Leben mehrerer Generationen in Erlbruch und darüber hinaus beeinflusst hat, und er fragt sich: Wie wird man frei von einer Schuld, die seit Jahrzehnten im Verborgenen gehalten wird?

Dieses Leben ist nicht genug
Die Welt gibt es schon lange aber unser Aufenthalt darin ist kurz. In dieses kurze Leben nun packen wir viel hinein; in der Regel zu viel: Unmengen an Arbeit, Sorge und Mühe und auch Vergnügen. Und wenn sich noch Lücken zeigen, scheinen wir zu befürchten, vor Langeweile zu sterben. Keine Not, da kommt uns eine
